GLÄSERNE PATIENTEN
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PRESSEERKLÄRUNG
vom 23. Februar 2009

 

Auch Mendener Hausärzte beteiligen sich an den Protestaktionen gegen den Ausverkauf der wohnortnahen medizinischen Versorgung

 

Aschermittwoch bleiben die Hausarztpraxen auch in Menden geschlossen!
Landesweite Großkundgebung des Hausärzteverbandes um 17 Uhr in der Halle Münsterland in Münster.

Die letzte sogenannte Gesundheitsreform hat für die Hausärztinnen und Hausärzte in Westfalen- Lippe eine ruinöse Katastrophe gebracht: 32, 43 € Betriebseinnahme pro PatientIn und 3 Monate. Durchschnittlich hat eine hausärztliche Praxis in unserer Region eine Größe von 950 PatientInnen im Quartal. Dies entspricht einer monatlichen Betriebseinnahme von etwa 10250 €. Davon sind dann sämtliche Kosten (Miete, Löhne, Versicherungen, Energie, Kreditabtragungen, Altersversorgung, Steuern etc.) zu bezahlen. Das geht schlichtweg nicht mehr! Dieses Honorar schickt viele Hausarztpraxen in den Konkurs. Die Versorgung der Bevölkerung mit wohnortnahen HausärztInnen wird zusammenbrechen. Medizinernachwuchs ist schon heute knapp; drei Viertel der Medizinstudierenden wollen heute schon wegen der miserablen Arbeitsbedingungen und unverschämten Bezahlung nach dem Studium ins Ausland abwandern. All dies ist den verantwortlichen PolitikerInnen der Bundesregierung wohl bekannt. Es bleibt nur eine Schlussfolgerung: Sie wollen die Entwicklung genau so! Auch deshalb wird versucht, die Grundfeste der heutigen ärztlichen Versorgung der Menschen in Deutschland, das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt zu zerstören. Wie das? Durch den so harmlos im Mäntelchen der elektronischen Gesundheitskarte daherkommenden „Nacktscanner“ für Patienten und Ärzte. Wir nehmen das nicht hin! Wir lehnen uns auf, wir rufen auf zum gemeinsamen Widerstand – jetzt, im Wahljahr 2009! Wir hoffen, dass bei der Großveranstaltung in Münster viele Patientinnen und Patienten mit uns Seite an Seite zeigen, dass auch sie diese Entwicklung nicht hinnehmen werden. Wir tragen nichts auf dem Rücken unserer PatientInnen aus, mag Ulla Schmidt dies auch noch so oft behaupten.

Wir lassen auch am Aschermittoch Morgen unsere Patienten nicht im Stich. Für den Notfall sind die Praxen Breger, Kohardjo und Schierhorn geöffnet.

 

 


 

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